Blockchain und BMW: PartChain soll im Laufe des Jahres 2020 eingeführt werden

BMW hat gerade angekündigt, seine Blockchainlösung im Laufe des Jahres 2020 auf 10 Zulieferer auszudehnen.
Die Plattform hat die so genannte PartChain bereits erfolgreich im Jahr 2019 getestet, so die offizielle Ankündigung, die diese Woche am 31. März bekannt gegeben wurde.

Konzept für viele Zulieferer neu

Die BMW Group, einer der größten Automobilhersteller der Welt, hat gerade angekündigt, dass sie ihre Blockchainlösung im Laufe des Jahres 2020 auf zehn Zulieferer ausdehnen will.

PartChain bereits erfolgreich getestet

Die Plattform hat die so genannte PartChain bereits erfolgreich im Jahr 2019 getestet, so die offizielle Ankündigung, die diese Woche am 31. März bekannt gegeben wurde.

In den ersten Tagen war die Lösung zunächst darauf ausgelegt, die Rückverfolgbarkeit und sofortige Datentransparenz für Automobilkomponenten über komplexe Lieferketten hinweg zu gewährleisten. Dies würde mehrere Parteien auf globaler Ebene einbinden.

Ausweitung auf große Anzahl von Zulieferern

Ein Vorstandsmitglied der BMW AG, Andreas Wendt, ist für das Einkaufs- und Liefernetzwerk des Unternehmens verantwortlich. Er hat gesagt, dass BMW das Projekt nun auf eine große Anzahl weiterer Zulieferer ausweiten will, die im Laufe des Jahres 2020 zehn im Visier haben.

Langfristig, so Wendt, sei es die Vision des Unternehmens, mit Blockchain „eine offene Plattform zu schaffen, die es ermöglicht, Daten innerhalb der Lieferketten sicher und anonymisiert branchenweit auszutauschen und zu teilen“.

Auch wenn die Komponentenverfolgung im Moment auf die Pilotphase beschränkt ist, prognostiziert der Automobilhersteller, dass die zukünftigen Anwendungen der Plattform auf die Verfolgung von Rohmetallen und Materialien zur Unterstützung des Herstellungsprozesses ausgeweitet werden können.